MEIN ROMAN

Ich habe ein Buch geschrieben. Es hat den sich leicht einzuprägenden Titel „Wenn ich die Wahl habe zwischen Kind und Karriere, nehme ich das Sofa“.

frauhaessyihrbuch

Dafür habe ich zwei Jahre gebraucht – inklusive vieler schlafloser, da durchgearbeiteter Nächte, vielen Fast- und einigen Komplett-Nervenzusammenbrüchen – und mit Hilfe von schier unzähligen Mengen an kohlenhydratreichen Lebensmittel. Die Mühe war es wert, zumindest sage ich mir das laut, wenn ich nun mein müdes Haupt morgens im Badezimmerspiegel betrachte. Zu anderen Tageszeiten sage ich mir das nicht, denn dann vermeide ich den Blick in jede Art von Spiegel. Man wird nicht schöner im Laufe eines Tages.

Aber Rowohlt, mein Verlag, ist recht zufrieden mit dem Endergebnis und lässt sich zu folgender Zusammenfassung hinreißen:

„Claudia Haessy schreibt irrsinnig komisch und herrlich derb über die angeblich schönste Zeit im Leben einer Frau. Für die meisten versprechen die zwei Streifen auf dem Schwangerschaftstest das ersehnte Glück, für Claudia dagegen eher eine mittelgroße Katastrophe. Denn Kinder mag sie eigentlich nicht sonderlich. Und der Umstand, dass sie den Vater in spe erst zwei Monate zuvor im Internet kennengelernt hat, sorgt für zusätzliche Turbulenzen. Mutig wirft Claudia ihre Lebensplanung über den Haufen und tauscht Netflix and Sofa gegen Umstandsmode, Schwangerschaftsyoga und Stillhütchen.

Ein wunderbarer Roman über die Liebe in Zeiten der Schwangerschaft.“

Falls Ihnen das nicht reicht, gibt es hier eine Leseprobe. (Nicht erschrecken: Ist ein PDF!)

DIE WELT konnte das alles kaum glauben und hat mir deswegen ein paar Fragen gestellt, die man sich Mütter sonst nicht zu fragen traut.

Florian Blaschke, seines Zeichens Chefredakteur der PRISMA, hat sich nicht irritieren lassen und mich unter anderem gefragt, ob ich befürchte, dass Frauen nach der Lektüre meines Buches vielleicht jetzt gar keine Kinder mehr bekommen wollen. Und weil ich ein Foto zur Hand hatte, auf dem mein Haupt gar nicht so müde aussieht, zierte es im August das Magazin:

DGIkL-pW0AIcvVO

Der Blogger Christian Hanne hat auf Familienbetrieb eine großartige Rezension geschrieben, die vermutlich lustiger ist als das gesamte Buch.

Und Lisa Harmann von Stadtlandmama.de habe ich ebenfalls tapfer ein paar Fragen beantwortet.

Den meisten Amazon-Rezensionen zufolge ist das Buch tatsächlich sehr lustig geworden. Das ist schön und freut das müde Autorenherz. Falls Sie ein Rezensions-Exemplar haben möchten, empfehle ich Ihnen die Kontaktaufnahme mit der Pressestelle von Rowohlt. Wenn Sie zusätzlich auch noch ein paar Fragen an mich haben, dürfen Sie mir gerne schreiben. Ich bin inzwischen ganz gut beim Beantworten.